Ernst Litfaß, Pionier der Außenwerbung feiert am 11. Februar seinen 200. Geburtstag. Bekannt ist er bis heute für seine Erfindung: An zentralen Orten wurden Säulen aufgestellt, auf denen Litfaß Plakatflächen an Bürger und Unternehmen verkaufte. Die Idee war denkbar einfach wie genial: Das Stadtbild wurde geordnet, wilder Plakatanschlag verhindert und zugleich ein neues Medium geschaffen. Die Grundidee der modernen Stadtmöblierung war geboren. 151 Jahre später stehen immer noch rund 3000 dieser Säulen in Berlin – Das hätte Ernst Litfaß zu Lebzeiten nicht geahnt.
Dank Ernst Litfaß ist Berlin heute noch die Hauptstadt der modernen Stadtmöblierung und der Außenwerbung. Mit ihm begann die Sortierung der zuvor wildwuchernden Werbung im öffentlichen Raum. Sein von ihm entworfenes Stadtmöbel, die Litfaßsäule, wertete die Plätze und Straße auf und machte sie zu Informationstreffpunkten. Auch heute noch ist ein lebenswerter öffentlicher Raum eine zentrale Frage für Städte und ihre Bewohner. Hier steht die Wall AG ganz in der Tradition des Säulen-Pioniers und als Partner den Städten zur Seite. Das Berliner Unternehmen bietet langlebige, designorientierte Möblierung für Städte an, die sie den Kommunen kostenfrei zur Verfügung stellt. Refinanziert werden die Produkte und der umfassende Service durch die Vermarktung von Außenwerbung. Die Wall AG hat nicht nur ihre Unternehmenszentrale in der Friedrichstraße, sondern sieht sich seit der Übernahme des 1929 gegründeten Außenwerbers VVR Berek als unternehmerischer Nachfolger von Ernst Litfaß in Berlin. Doch Stadtmöblierung geht heute weit über die Litfaßsäule hinaus: Mit City-Toiletten, Dog Stations oder dem bluespot Free WiFi bietet die Wall AG Lösungen für die Bedürfnisse wachsender und sich vernetzender Städte an. Die Idee von Litfaß wird weiterentwickelt und so vom 19. ins 21. Jahrhundert fortgeführt. Zum Andenken an Ernst Litfaß übernahm die Wall AG 2001 die Patenschaft für das Ehrengrab von Litfaß, das sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof befindet. Für rund 60.000 Euro ließ das Unternehmen das Grab restaurieren und trägt seitdem auch die laufenden Pflegekosten.
Key-Facts für den Wall-Konzern: