Vor genau 30 Jahren hat die Berliner Wall AG ihren Sitz nach Berlin verlegt: 1984 fing alles mit einem Auftrag der BVG für Wartehallen an, die ersten von ihnen wurden in der Clayallee errichtet. Heute sind die typischen City Toiletten, Litfaßsäulen und Kioske in 60 Städten präsent – national und international – und bestimmen dort das Stadtbild. Die Erfolgsstory des Unternehmens und sein Jubiläum bildeten den Rahmen für den Parlamentarischen Abend im Martin-Gropius-Bau, an dem gestern neben Vorstandschef Daniel Wall und Firmengründer Hans Wall der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und sechs Berliner Senatoren teilnahmen. Der französische Mehrheitseigentümer der Wall AG, JCDecaux, war mit Vorstandsmitglied Daniel Hofer vertreten.
Der Vorstandsvorsitzende Daniel Wall betonte in seiner Rede: „Was für eine Ehre, in dieser Stadt 30 Jahre lang unternehmerisch tätig zu sein zu dürfen. Vom gemütlichen West-Berlin über die Wiedervereinigung bis heute zur Weltmetropole mit weit über 11 Millionen Besuchern im Jahr. Es begann alles 1984 mit ein paar wenigen Wartehallen in der Clayallee. Heute warten, reinigen und vermarkten wir täglich 4.500 Wartehallen in Berlin.
Dem unternehmerischen Mut meines Vaters Hans Wall und seiner Vision für Berlin haben wir es zu verdanken, dass wir heute hier stehen können. Von unserer Zentrale in der Friedrichstraße aus vermarkten wir heute ein bundesweites und leistungsstarkes Plakatwerbemedium. Wir erreichen damit jede Woche 33,3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Das geht nur mit täglich 100 Prozent Einsatz und Leidenschaft für unser Geschäft. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei allen über 1.000 Mitarbeitern in Deutschland sehr herzlich bedanken.
Wall und Berlin, das ist eine außergewöhnliche Partnerschaft. Wir haben Berlin viel zu verdanken. Das war und ist uns immer bewusst. Deshalb haben wir uns stets verpflichtet gefühlt, uns über das normale Geschäft hinaus in Berlin zu engagieren. Sei es durch aktives Kultursponsoring oder bei der Unterstützung von vielen sozialen Projekten. Das kam immer von Herzen, geschah aus Liebe zu unserer Stadt und zu ihren Menschen. Ein besonderer Dank geht auch an unseren Regierenden Bürgermeister. Er war, wenn man das sagen darf, unser Weggefährte in den letzten 13 Jahren. Er hat uns immer unterstützt, wenn es mal wieder um eine Eroberung einer Stadt im In- oder Ausland ging. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und das Erreichte.“
Key-Facts für den Wall-Konzern: