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Eine kreative Sonderumsetzung, die die Firma Vis-á-pix und die Wall AG für Amnesty International und die Agentur Jung von Matt/Spree realisierten, wurde mit dem erstmals vergebenen POPAI D-A-CH Digital Signage Award 2009 in der Kategorie „Beste interaktive Lösung“ ausgezeichnet.
An einer Berliner Wartehalle des Stadtmöblierers und Außenwerbers Wall sollte die Aufmerksamkeit auf das Thema „Häusliche Gewalt“ gelenkt werden. Dafür wurde eine City Light Poster-Vitrine mit einem Flatscreen und einem Facetracking Sensor von Vis-à-pix kombiniert. Die spezielle Herausforderung bestand in der interaktiven Visualisierung der Aussage „Es passiert, wenn niemand hinsieht.“ Die Software von Vis-à-pix meisterte die Aufgabe. Der Sensor löste bei Zu- und Abwendung des Betrachters einen Motivwechsel aus: Blickte man auf das Display, erschien ein scheinbar glückliches Paar. Schweifte der Blick ab, begann der Mann die Frau zu schlagen. Durch die preisgekrönte Software wurde der Zuschauer Teil des Themas „Häusliche Gewalt“.
„Die Wall AG gehört bei der Umsetzung interaktiver digitaler Inhalte zu den Trendsettern der Branche“, so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. „Diese Sonderumsetzung zeigt neue Möglichkeiten zielgruppenspezifischer Kommunikation und wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen.“
Als Verband für Marketing im Handel hat es sich POPAI D-A-CH e.V. u.a. zum Ziel gesetzt, die Entwicklung digitaler und interaktiver Instrumente für die Markenkommunikation und Werbung unterstützend zu begleiten.
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