06/09/2009 | Company

Guernicaplatz: Gegen das Vergessen

Wall AG stiftet Informationstafel

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In Anwesenheit von Klaus Uwe Benneter, Mitglied des Deutschen Bundestages und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion, übergab Hans Wall, Aufsichtsratsvorsitzender der Wall AG, heute am Guernicaplatz in Berlin-Zehlendorf eine Stadtinformationsanlage an den Bezirk. Sie wurde von der Wall AG finanziert und informiert über die historischen Hintergründe, die der Spanischen Allee und dem Guernicaplatz ihren Namen gaben.

„Die Zeit zwischen 1933 und 1945 darf niemals in Vergessenheit geraten. Dennoch gibt es in Berlin eine Vielzahl an Orten, deren Historie oftmals unbekannt ist“, so Hans Wall. „Mit der Umwidmung unserer Stadtmöbel in Mahn- und Gedenkorte informieren wir über diese Plätze, um sie in das alltägliche Bewusstsein der Bewohner und Besucher Berlins zu bringen.“

1939 war es zu einer ersten Umbenennung der ehemaligen Wannseestraße gekommen: Anlässlich der Berliner Siegesparade der Legion Condor, die im spanischen Bürgerkrieg auf Seiten Francos gegen die Republik gekämpft hatte, wurde die Straße in Spanische Allee umbenannt. 1998 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Zehlendorf, der Straßenkreuzung den Namen Guernicaplatz zu geben, um an die Bombardierung der baskischen Stadt Guernica zu erinnern, die durch die Fliegerstaffel „Legion Condor“ 1937 völlig zerstört worden war.

Die Stadtinformationsanlage am Guernicaplatz ist einer von acht Mahn- und Gedenkorten, die die Wall AG seit 1998 finanziert und realisiert hat, darunter der Mahnort Kurfürstenstraße 115-116 am Standort des ehemaligen Judenreferats von Adolf Eichmann, der Gedenkort für die Grunewald-Synagoge in der Franzensbaderstraße, der Gedenkort für den US-Journalisten und Menschenrechtler Varian Fry auf dem Areal des Potsdamer Platzes und der Mahnort Aktion T4 am Standort der ehemaligen Gemeinnützigen Stiftung für Anstaltspflege, die maßgeblich für die Durchführung der nationalsozialistischen Krankenmorde verantwortlich war. Seit 2002 übernimmt die Wall AG für das Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz die Unterhaltskosten, die regelmäßige Erneuerung der trittsicheren Scheibe sowie die Innenreinigung des Gedenkortes.




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